Optimierung des Temperaturverhaltens hochsensitiver induktiver Näherungssensoren

Michael Zehnle

Sick AG

Tuesday, April 24, 2018, 16:00

"Room 01-012, Georges-Köhler-Allee 102, Freiburg 79110, Germany"

Essentieller Bestandteil der Industrieautomation sind induktive Näherungssensoren, die Metallobjekte berührungslos detektieren. Dies geschieht über eine Spannungsänderung an der Spule, dem Sensorelement. Die Gründe für diese Spannungsänderung sind Induktionsströme im Metallobjekt, durch die der mit Wechselstrom betriebenen Spule Energie entzogen wird.

Die Abstandsinformation der Sensoren mit drei- oder vierfachem Schaltabstand ist sehr temperaturabhängig, weswegen jeder Sensor aufwändig über den Temperaturbereich kalibriert werden muss. Im Rahmen dieser Masterarbeit konnte das Temperaturverhalten des Sensors IME 12 mit dreifachem Schaltabstand der Sick AG erfolgreich optimiert werden.

Die vorliegende Arbeit bildet die Grundlage für die Fertigung von Sensoren mit erhöhtem Schaltabstand ohne Notwendigkeit eines sensorspezifischen Abgleichs über die Temperatur. Dies ermöglicht eine Produktion höherer Stückzahlen. Die erstellten Optimierungskonzepte können auch für die Optimierung weiterer induktiver Sensoren der Sick AG eingesetzt werden.